Freitag, 10. Juli 2015

Kritik: "Minions"

Kevin, Bob und Stuart



Die Minions sind los und überschwemmen die Box-Office-Statistiken! Das lang erwartete Prequel ist nun in den Kinos und ich habe es mir auch einmal zu Gemüte geführt.

Inhaltlich schließt der Film nur in den letzten Minuten an "Ich - Einfach unverbesserlich" an ist ansonsten aber eigenständig. Das Abenteuer beleuchtet die Geschichte der Minions und ihre Suche nach einem wahren Oberschurken. Zu diesem Zweck landen sie im New York und schlagen sich durch sämtliche 60iger Jahre Klischees in Richtung Florida durch, wo die "Villain Con" stattfindet. Dort geraten sie durch Zufall an Scarlet Overkill, der ersten großen Superschurkin. Die hat es sich in den Kopf gesetzt Königin von England zu werden, doch durch Tollpatschigkeit (und König Artus) fallen sie dann auch bei ihr wieder in Ungnade

Gru, dem die Popularität seiner kleinen gelben Erfüllungsgehilfen wohl über den Kopf gewachsen ist, darf sich mit einem Kameo begnügen. Mangels verständlicher Sprache wird die Handlung  von einem Erzähler kommentiert, auch wenn das Kauderwelsch der Minions natürlich an den passenden Stellen für Gelächter sorgt.

Minions! (Quelle: flickr.com)

Insgesamt wirkt der Film etwas gehetzt, der Plot aus den Fingern gesaugt und die Figuren etwas sehr überzogen (auch für einen Kinderfilm). Nichtsdestotrotz ein Film mit Humor und Herz. Für Fans der gelben Gesellen durchaus zu empfehlen, nicht zuletzt weil Scarlet Overkill im Deutschen von Carolin Kebekus synchronisiert wird.

@LeO
_______________________________________________________________________________________


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen