Freitag, 19. Dezember 2014

Die 5 besten Filme 2014. Eure Meinungen, Zustimmung/Ablehnung sind erwünscht

Die besten Filme 2014


5. X-Men: Days of the Future Past (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit)

Ein Prequel-Sequel, das alle Enttäuschungen über Brad Ratners "X-Men: The Last Stand" ungeschehen macht, und den Cast der ursprünglichen X-Men-Filme mit den jüngeren Darstellern der Prequels zusammenführt. Grandiose Effekte, brillante Darsteller und Kameraführung und coole Mutanten. Für eine Comic-Verfilmung erstaunlich tiefe Charaktere und durchdachter Plot. Nun natürlich muss man alle Gedanken an Paradoxien im Zeitreise-Genre fahren lassen, aber Logik ist ja nicht alles. Irgendwie musste man der Reihe, die zusammen mit Spiderman Comic-Verfilmungen im Kino hoffähig machte, wieder auf Augenhöhe mit der Zeit bringen. Ein Film, den ich nicht bereut habe im Kino gesehen zu haben!






4. Dawn of the Planet of the Apes (Planet der Affen: Revolution)

2014 war das Jahr der Reboot-Fortsetzungen. Eine der gelungensten ist der Neustart von "Dawn of the Planet of the Apes". Hyperreales CGI gepaart mit Action und viel "Eye-Candy". Liebens- und hassenswerte Charakteren sowohl unter Menschen als auch unter Affen. Dieser Film erforscht die Möglichkeit einer Postapokalypse, diskutiert Technologie-Abhängigkeit und Vorurteile ohne sich in Zombie-Splatterorgien zu verlieren und stellt gleichzeitig die Fragen nach den Anfängen von Kultur, Moral und Gesellschaft. Der Plot bleibt glaubhaft ohne in hoch intellektuelle Sphären abzuheben. Gerne im Kino gesehen!





3. The Hunger Games: Mockingjay - Part 1 (Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil I)

Den dritten Platz macht die erfolgreiche Fortsetzung des "Hunger Games"-Reihe. Diese Entscheidung hat verschiedene Gründe. Einerseits ist die Verfilmung der ersten Hälfte des finalen Bandes von Suzanne Collins' eine wunderbare Studie über die Rolle von Medien in Totalitarismus und Krieg, die Darstellung der Entstehung einer Rebellion und Rekrutierung für eine Revolution und innere Zerrissenheit der Person, die mit ihren persönlichen Gefühlen zwischen den Fronten aufgerieben wird, mit sich selbst kämpft und zweifelt. Nicht zuletzt deswegen gelingt es Jennifer Lawrence Katniss Everdeen die charakterliche Tiefe zu geben, die in den Vorgängern fehlte, und ihre Qualität als Oscar-Preisträgerin unter Beweis zu stellen. Andererseits nervt der forcierte Cliffhanger, der die Handlung auf dem Scheitelpunkt der Spannung abbricht und mittlerweile Gang und Gebe geworden zu sein scheint in Hollywood. Das ist der Hauptgrund, warum Mockingjay 1 nur den dritten Platz auf dieser Liste schafft. Dennoch eine überaus gelungene Buchadaption mit einer starken und unabhängigen Heldin.

2. Captain America: The Wintersoldier (The Return of the first Avenger)

Die Entscheidung zwischen Platz 1 und 2 war schwer. Doch es kann nur einen geben. Ein Film, der mich besonders überrascht hat in diesem Jahr, war "Captain America 2". Ich war nicht im Kino, sondern habe ihn mir später als DVD gekauft und es nicht bereut. Denn eigentlich habe ich nie viel von der Comic-Version von Uncle Sam gehalten, als die Captain America erschaffen wurde. Doch Regisseur Anthony Russo gebraucht das Symbol des patriotischen Superhelden für eine tiefere Studie über die Welt nach 9/11 und die schwierige Natur von "Gut und Böse" in einer immer komplexer werdenden Welt. Statt hohles "Nazi-Bashing" wie im ersten Teil servieren uns Regisseur und Drehbuchautor einen durchdachten und mutigen Plot. Black Widow (Scarlett Johannson), Steve Rogers (Chris Evans) und Nick Fury (Samuel L. Jackson) bekommen die Gelegenheit sich als Charaktere weiterzuentwickeln. Dabei werden sie mit einem der besten Schurken konfrontiert, die uns die Marvel-Studios bisher geliefert haben. Nicht zuletzt sind Musik und Action-Sequenzen so perfekt choreographiert, das man sie nur genießen kann.

1. Guardians of the Galaxy

*Trommelwirbel* Ta-Da! Für mich war "Guardians of the Galaxy" der absolute Höhepunkt dieses Kinojahres. Seit dem ersten Trailer habe ich dem Start entgegen gefiebert, weil es mich an den brillanten Luc Besson und "Das fünfte Element" erinnerte. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ein farbenfrohes Kollektiv aus Anti-Helden auf einer Space-Odyssee und Suche nach dem Geheimnis hinter den "Infinity"-Steinen. Der knackige Soundtrack, das clevere Spiel mit Popkultur und Trivia kombiniert mit verrückten Ideen und einem erheiternden Humor. Alles verpackt in einem Paket aus beeindruckenden Kulissen, fantastischen Effekten und flüssigem Dialog.  - "Ich bin Groot!"

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Weitere Kandidaten

Aufgrund meiner knappen Studentenkasse konnte ich hier natürlich nicht alle Filme von 2014 unter der Prämisse behandeln sie gesehen zu haben. Deswegen kann ich kein standfestes Urteil präsentieren, auch wenn sie bei Kritikern und Publikum gut ankamen.


The Fault in Our Stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter)

Eine kraftvolle Liebesgeschichte über die Tragik der Krebskrankheit, die Suche nach Sinn und die Frage, was Glück eigentlich ist. Der Film hat viele gute Kritiken erhalten, ist mir aber leider entgangen.

Edge of tomorrow

Auch dieser grimmige Sci-Fi-Film hat gute Kritiken erhalten für seinen cleveren Umgang mit Zeitanomalien. "Täglich grüßt das Murmeltier" eingebettet in einen epischen Konflikt von Menschen gegen Aliens. Ein Film, den ich zur Laufzeit bewusst gemieden habe, weil ich Tom Cruise und sein Engagement für Scientology nicht leiden kann.




@LeO
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