Mittwoch, 12. November 2014

NaNoWriMo und das Schreiben


So nun sitze ich hier am Mittwoch wenige Stunden vor dem "Warlords of Draenor"-Release und kurz nach dem wunderbaren Liebesdrama "Blau ist eine warme Farbe". Vorhin fix Open-Office geöffnet, die Maschine durch die Wörter laufen lassen. Der Count 7621, nicht besonders viel. Ich denke, ich habe mir mehr erhofft. Vielleicht einen höheren Durchhaltewillen oder einen tieferen Ehrgeiz. Da ertappt man sich natürlich mit den üblichen Fragen: Hat die Geschichte kein Potenzial? Kann man sich nicht gut in die Charaktere einleben? Die Geschichte hat Potenzial, das spüre ich. Ich mag das Schreiben, das Eintauchen in andere Welten und das Erbauen neuer. Ich habe daran nun schon seit über einem Jahr gearbeitet, verändert, sie durch die Epochen gejagt. 
Was sind das für Klammern, die uns daran hindern, das zu tun, was wir lieben? Eine Frage, die für mich unbeantwortet dar steht wie ein ahnungsloser Tourist an einer Ampelkreuzung in der Stadt, die er nicht kennt. Ich weiß es nicht, nur dass ich dieses Mal nicht nachgeben werde. Die Geschichte steht auf dem Papier, dem Skizzenblock - unfertig. Doch ich habe vor sie zu beenden, auch wenn ich nicht mehr daran glaube, dass es im November noch möglich ist. Das Feuer brennt.

@LeO

1 Kommentar:

  1. Kriegst du schon hin. Selbst wenn sie nicht bis November beendet ist, ist es ein Anfang. Immer dranbleiben.

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