Sonntag, 16. November 2014

Eros und Thanatos - Gedicht



Eros und Thanatos

Das Ende naht.

der Wirbelstrom fließt und zerrt.

Jedes Herz zerreißt die Zeit.

Die Splitter zu Eis gefroren.

Noch das Segel peitschend nass sich bläht

im Zornesstand und Sturheitssturm.

Verlorene Schönheit,

Zukunft gewesen!

Ich sehe dich dort unten

In dunkler wilder Gischt

Der Mahlstrom ist mein Ziel,

der ein Glühen inne birgt,

dem mein Schiff entgegen rast.

Feuertrunken zieht an mir die Nacht,

Sehnsucht von neuem erwacht.


@LeO

1 Kommentar:

  1. Unsere Sehnsüchte, jeder hat sie. Sie treiben uns an, verlangen uns. Ohne Sehnsüchte auch die unerfüllten wären wir so wenig. Es ist Motor im Leben, es ist .....Leidenschaft, die auch Leiden schafft ohne Frage.

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