Montag, 4. Februar 2013

Sicherheit und Höhe des Gehalts als Druckmittel

Interessante und differenzierte Auseinandersetzung mit der Rolle der Kirche im  "säkularen" Staat Deutschland.
Ich denke, es zeigt deutlich, dass sich die (katholische im besonderen, aber auch die evangelische) Kirche modernisieren oder der Staat eingreifen muss, indem er religiösen Gemeinschaften die Trägerschaft für wichtige gesellschaftliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern, die er de facto zu 100% finanziert, entzieht. Es kann nicht angehen, dass andersgläubige oder andersdenkende Menschen wegen ihrer Religion wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden:


Auf Spiegel-Online habe ich noch eine Besprechung der Sendung mit Hintergründen und weiterführenden Gedanken gefunden:

http://www.spiegel.de/kultur/tv/guenther-jauch-ard-talkshow-ueber-kirche-als-arbeitgeber-a-881254.html


Religion muss sich auf den jeweiligen Tempel (Das Wort ist bewusst gewählt, denn was sind Kirchen, Moscheen und Synagogen letztendlich anderes - abgesehen von der Tatsache das Blut nur noch im symbolischen Sinne fließt) und das private Umfeld beschränken und darf andere Meinungen nicht unterdrücken. Ein sicherer Arbeitsplatz und ein sicheres Gehalt sind Druckmittel. Der Arbeitnehmer wird erpresst zum "wahren Glauben" zu wechseln und da sehe ich eindeutig Religions- wie Meinungsfreiheit gefährdet.


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