Donnerstag, 13. September 2012

Sturm


Ein Sturm zieht auf,

Donnergrollen über grauem Himmel.

Der Winde heulender Lauf

zerrt an Ähren, zerrt an Bäumen.


Der Sturm, er kommt

gleich einem wilden Tier

voller Zorn und Wut

er reißt an mir


Kein Entkommen vor dem Sturm,

Wälder zittern, kluge Geister fliehen.

doch da ist noch was:

Elementare Kraft, ungezähmt gediehen.


Der Blick verschlossen, das Unvermeidliche angenommen,

gebe mich in seine Hände,

empfange Wind und Böe,

Ein alter Freund, vor dem ich stände.



Forttragen soll er mich, da ist noch was:

Elementares Herz, beherrschte Kraft,

ruhige, kühle Gelassenheit,

Mein Zuhause, wo ich wandre

im Auge des Sturms

eine Ewigkeit.

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