Samstag, 1. September 2012

Quer gegen Rechts

Es ist wichtig Flagge gegen Rechts zu zeigen. Dortmund hat es neulich mit einem breiten Bündnis getan, wie viele Städte in der Vergangenheit. Gerade jetzt, wo der Mantel des Schweigens um die NSU-Schandtaten gebrochen wurde und die Behörden - wohl eher aus Schuld-, als aus Ehrgefühl, aber immerhin - anfangen in den braunen Sumpf einzudringen, Neonazis verhaften und deren Demonstrationen verbieten. Vielleicht ist damit das Totschweigen rechtsextremistischer Verbrechen und damit die Schonung rechtsextremistischer Gewalt endlich beendet.Vielleicht gelingt es es eines Tages sogar den braunen Sumpf komplett trocken zu legen. Wünschenswert wäre es allemal.
Immerhin befindet sich die Republik auf einem guten Weg zumindest der NPD endlich den Gar aus zu machen, damit man den Anblick ihrer Plakate nicht mehr ertragen muss - Ich habe immer noch Respekt vor jedem, der diesen verbalen und optischen Dreck von der Straße entfernt oder zerstört, auch ihm dafür eine Strafe droht.

Für Toleranz und Respekt kann man aber auch kreativ eintreten:

Als Reaktion auf den Überfall auf einen Rabbiner in Berlin hat sich spontan ein Kippaflashmob in Charlottenburg - Wilmersdorf. 150 Menschen liefen schweigend, die meisten mit der traditionellen, jüdischen Kippa bekleidet von der Fasanenstraße bis zum Wittenbergplatz. Eine Solidaritätsbekundung, die auch eingefleischte Sozialpessimisten wie mich beeindrucken kann. Mehr solcher Aktionen braucht das Land! Weniger Politikergerede, weniger Ellbogen, mehr Solidarität ...

>>>Kippa-Flashmob<<<

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